FEHLSICHTIGKEITSKORREKTUR MIT PHAKE LINSE ICL: Mein Erfahrungsbericht




Nachdem so viele von euch meine Augen-OP mitverfolgt und großes Interesse gezeigt haben, folgt hier nun endlich der versprochene, ausführliche Bericht zum Ablauf, den Kosten und meinen Erfahrungen zur Fehlsichtigkeitskorrektur mit Phake Linse (ICL)…





*werbung: verlinkung, namensnennung.
ich wurde für diesen beitrag nicht bezahlt.
dieser erfahrungsbericht zur fehlsichtigkeitskorrektur mit phake linse vertritt meine persönliche, freie meinung.
pics by Sarah-Allegra

Ich habe gut 5 Jahre überlegt und abgewägt, ob ich den Schritt zu dieser OP wagen soll, oder nicht. Vor bereits 3 Jahren war ich mal bei einem Infoabend und in weiterer Folge bei einer Erstuntersuchung im Augenlaser-Zentrum des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Linz. Dort wurde mir gesagt, dass eine Laserkorrektur aufgrund meiner starken Fehlsichtigkeit und Hornhautkrümmung nicht möglich sei und ich mir eine Kunststofflinse einsetzen lassen müsste. Kostenpunkt: Mehrere tausend Euro. Und da ich ein Leben ohne Brille nicht kannte und grundsätzlich auch nie ein wirkliches Problem damit hatte, hab ich mich zunächst dagegen entschieden.
Bis sich dieses Frühjahr die Arbeitskollegin einer Freundin ebenjener Fehlsichtigkeitskorrektur mit Phake Linse beim selben Arzt unterzogen hat und so dermaßen begeistert war, dass ich kurzentschlossen einen Termin zur Voruntersuchung vereinbart habe. Ich habe mich für Dr. Jirak, den Mitbegründer des Augenlaser-Zentrums der Barmherzigen Brüder, entschieden. Seit ein paar Jahren ist Dr. Jirak Wahlarzt und für das Team von EyeLaser tätig. Da seine Frau seit Jahren meine Augenärztin (auch ein Wahlarzt) ist und ich mittlerweile viele Bekannte habe, dich sich alle einer Fehlsichtigkeitskorrektur (egal ob Laser oder Linsenimplantation) bei Dr. Jirak unterzogen haben – und mehr als zufrieden waren – war meine Wahl von Vornherein klar. Dr. Jirak ist wirklich ein netter, sehr bemühter Arzt und ich hab mich von Anfang an sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt!

Mein Leben mit Brille

Aber erstmal einen Schritt zurück. Meine erste Brille bekam ich mit 8 Jahren – damals waren es gleich mal -2.75 Dioptrien. Von da an war sie mein ständiger Begleiter, denn meine Kurzsichtigkeit verschlechterte sich von Jahr zu Jahr. Mit 15 Jahren hatte ich irgendwo zwischen -6 und -8 Dioptrien und bekam ich mein erstes Paar harte Kontaktlinsen. Ich war überglücklich. Mein zweites Paar vertrug ich schon nicht mehr! Über die Jahre habe ich mich immer mal wieder an verschiedensten harten und weichen Kontaktlinsen versucht. Da ich unter einem trockenen Auge leide, habe ich beim Tragen ständig ein Fremdkörpergefühl im Auge und die Linsen saugen sich trotz Eintropfens schmerzhaft in meinen Augen fest. Nachdem das letzte Paar eine Bindehautentzündung auslöste und ich „Kratzer auf der Hornhaut“ (ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht, dass das möglich ist…) hatte, hab ich mich gegen Kontaktlinsen entschieden und von da an nur noch Brille getragen. Bis zu meiner Fehlsichtigkeitskorrektur mit Phake Linse hatte ich -12 und -13 Dioptrien und war ohne Brille wirklich „blind“.

Die Voruntersuchung

Die Kosten für die Voruntersuchung betragen 150€. Hierbei werdet ihr nicht nur genau über Möglichkeiten, die OP, ihren Ablauf, Risiken und Nebenwirkungen und die Nachsorge unterrichtet, euer Auge wird auch genauestens untersucht. Auf Basis dieser Untersuchung wird die Größe der Kunstlinse berechnet. Solltet ihr euch für den Eingriff entscheiden, müsst ihr 10 Wochen auf einen OP-Termin warten. So lange dauert es, bis die spezialangefertigte Linse hergestellt und geliefert wird.
„Fun Fact“: Bei der Voruntersuchung stellte Dr. Jirak fest, dass sich im rechten Auge meine Netzhaut stellenweise ablöste. Daher bin ich am selben Tag noch ins Krankenhaus gedüst und hab mich einer Laseroperation unterzogen.

Vor der Fehlsichtigkeitskorrektur mit Phake Linse

Der Tag habe ich gleich mit der Zusage zur OP 10 Wochen im Vorhinein erfahren, über die genaue Uhrzeit wurde ich am Vortag informiert. Also fuhr ich am nächsten Morgen um 9.00 in die Tagesklinik und meldete mich an. Irgendwie war ich darauf eingestellt, mich schnell in Straßenkleidung auf die Liege im OP-Saal zu schmeißen und danach endlich Sonnenbrille tragend wie ein neuer Mensch das Krankenhaus zu verlassen. Als mich die Schwester allerdings auf mein Zimmer verwies und mich anleitete, meine Kleidung gegen einen OP-Bademantel zu tauschen und ich meine bereits operierten Zimmerkolleginnen mit ihren „Scheuklappen“ auf den Augen sah, dämmerte es mir erst, dass es sich wirklich um eine OP handelte. Yes I know, ich bin manchmal ein bissi dümmlich… Ich bekam zwei kleine Tabletten in den Bindehautsack gelegt, die meine Pupillen weiten sollten. Und dann begann das Warten.
Knapp vor 13.00 wurde ich endlich zur Voruntersuchung gebeten. Dr. Jirak tropfte Anästhetikum in meine Augen und markierte mit einem schwarzen Stift einige Punkte auf meiner Augenoberfläche, die ihm als Orientierung zum Einsetzen meiner Phake-Linse dienen sollten. Ein wirklich eigenartiges Gefühl! Nach kurzer Wartezeit ging es dann runter in den OP. Dort wurden mir die beiden Tabletten aus den Augen entnommen und mir weiteres Anästhetikum eingetropft. Auf dem OP Tisch liegend wurde ich mit dem Daumen zunächst ans EKG angehängt, dann wurde eine Gesichtshälfte großflächig desinfiziert, bevor es komplett mit Folie abgeklebt und nur das Auge freigelassen wurde. Und dann bekam ich so viele Flüssigkeiten und Augentropfen ins Auge, wie nie zuvor – und wohl auch nie mehr danach… Dann wurde mir ein Lid-Spanner eingesetzt, um das Auge offen zu halten. Im Vorfeld hatte ich gehört, dass diesen Part viele als den unangenehmsten empfinden. Ich persönlich fand’s überhaupt nicht wild. Dann wurde ich gebeten, gerade nach oben zu schauen und mich voll und ganz auf einen Lichtpunkt zu konzentrieren. Und dann ging’s auch schon los.

Was passiert bei der Fehlsichtigkeitskorrektur mit Phake Linse genau?

Bei einer Linsenimplantation handelt es sich um den Einsatz einer zusätzlichen Kunstlinse zur natürlichen Linse. Sie wird in der individuellen Stärke hergestellt und korrigiert die Fehlsichtigkeit direkt im Auge. Um die Kunstlinse zu implantieren, wird am Rand der Hornhaut mit einem Skalpell ein kleiner Schnitt von ca. 2mm gesetzt. Durch diesen wird die eingerollte Phake Linse in das Augeninnere platziert. Sie faltet sich von selbst auf und wird danach hinter die Iris gelegt. Der Schnitt schließt sich durch den Augeninnendruck von selbst. Die Operation war vollkommen schmerzfrei und der eigentliche Eingriff hat pro Auge gute 10 Minuten gedauert.
Besonders spannend fand ich, dass ich die OP durch mein eigenes Auge hindurch quasi „von unten“ mitverfolgen konnte. War aber alles halb so wild, da ich mich stark auf den Lichtpunkt konzentriert habe. Dr. Jirak hat während des Eingriffes immer wieder erklärt, was er gerade macht. Und als sich die Linse in meinem Auge aufgefaltet hat, war der Lichtpunkt plötzlich kein diffuses Leuchten mehr, sondern ein klar definierter Punkt. Und in diesem Moment wurde mir klar, dass ich ab sofort ohne Brille sehen würde…

Nach der OP

Nachdem mir in beiden Augen eine ICL eingesetzt worden war, bekam ich transparente Lochklappen über die Augen geklebt, die zunächst abgedeckt waren. Das eigenartigste am ganzen OP-Tag war wohl mein “blinder Gang” vom OP-Tisch zu meinem Rollstuhl vor dem OP-Bereich. Die OP-Schwester legte sich meinen Arm über ihre Schulter und geleitete mich vollkommen blind durch die Gänge. Eine ganz schön heftige Erfahrung. In meinem Zimmer angekommen, wurde mir auf einem Auge die Abklebung entfernt und ich konnte bereits einen ersten, wenn auch noch etwas unscharfen Blick riskieren. Im Zimmer wartete ich noch eine gute Stunde auf die Nachuntersuchung und danach durfte ich mit einigen Pflegehinweisen und einem Tropfplan auch schon nach Hause.
Meine Augen waren nach dem Eingriff so lichtempfindlich, dass ich sie beim Verlassen des Krankenhauses im gleißenden Sonnenlicht nicht öffnen konnte und Peter mich mit geschlossenen Augen zum Auto geleiten musste. Nachdem die Anästhesie nachließ, begannen die Augen zu brennen und ich hatte einfach das Gefühl, dass sie gereizt seien (so wie ich es von zu langem Tragen meiner harten Kontaktlinsen her kannte). Daher befolgte ich den Rat des Arztes und hab einfach den restlichen Tag geschlafen. Also alles halb so wild. Ich konnte an diesem Tag sogar schon recht gut sehen, nur verschwamm mir das Bild immer wieder vor Augen.
Am Tag nach der OP ging es zur Nachuntersuchung. Dr. Jirak stellte fest, dass meine Linse perfekt saß und im Sehtest erzielte ich bereits 120% Sehleistung!

Die erste Woche Post-OP

Die erste Woche nach der Fehlsichtigkeitskorrektur mit Phake Linse konnte ich nicht zur Arbeit, da ich Probleme mit dem Lesen des Computerbildschirmes hatte. Dabei verschwammen mir die Buchstaben immer wieder. Handy, TV und Bücher gingen relativ bald. Ich hatte aber niemals Schmerzen oder dergleichen!
Aber das Eigenartigste war wohl, mich an mein Gesicht ohne Spiegel zu gewöhnen. Bei jedem Blick in den Spiegel dachte ich mir anfangs: „Huch, wer ist das denn?“ Ich hatte mein Gesicht davor tatsächlich nie live ohne Brille gesehen, da ich beim Schminken und dergleichen mit der Nasenspitze wirklich am Spiegel anstand, um mich halbwegs sehen zu können (mein erstes Outfit ohne Brille findet ihr hier: PLISSEE SUMMER EDITION). Folglich hab ich mein Gesicht nie im Ganzen erfassen können. Beim Brillenkauf musste Peter daher beispielsweise immer Fotos von mir machen.

6 Wochen Post-OP

Sechs Wochen nach der Fehlsichtigkeitskorrektur mit Phake Linse sehe ich einfach perfekt, habe keinerlei Schmerzen oder auch nur ein Kratzen oder Brennen. Es ist vielmehr so, als wär ich nie operiert worden. Und ich habe so viel an Lebensqualität dazugewonnen! Wenn es etwas gibt, das ich bereue, dann, dass ich die Linsenimplantation nicht viel früher habe machen lassen!
Ich kann endlich Sonnenbrillen tragen, habe im Disneyland zum ersten Mal in meinem Leben in einer Achterbahn etwas gesehen! Kann schwimmen, ohne lästige Wassertröpfen auf den Brillengläsern.
Und immer, wenn ich mir über den Tag hinweg bewusst werde, dass ich keine Brille mehr trage oder wenn meine Finger unbewusst meine Brille zurecht rücken wollen, sie aber ins Leere greifen, bin ich einfach nur unglaublich glücklich und dankbar!

Wissenswertes zur Augen-OP

– Die Krankenkassa übernimmt die Kosten für diese OP grundsätzlich nicht und bewilligt hierfür auch keinen Krankenstand!
– Ich musste meine Wimpernverlängerung für die Linsenimplantation nicht wegmachen lassen!
– Ich hab leider keine Fotos von meinem „Genesungverlauf“, weil von Außen einfach nichts zu sehen war. Nur mein Pferde-Scheuklappen Foto aus dem Krankenhaus möchte ich euch nicht vorenthalten.

Hardfacts

– OP: Implantation einer faltbaren Kunstlinse aus Collamer (ICL)
– Operierender Arzt: Dr. Paul Jirak
– Krankenhaus: Klinik Diakonissen Linz
– Kosten: 6500€ für beide Augen

Ich hoffe, mein Erfahrungsbericht zur Fehlsichtigkeitskorrektur mit Phake Linse hilft euch ein wenig weiter! Wenn ihr noch fragen habt, könnt ihr sie mir jederzeit gerne stellen!

Startet gut in die neue Woche,
xx Sarah-Allegra

Folge:

16 Kommentare

  1. 10. September 2018 / 12:34

    meine liebe Sarah-Allegra, ich finde solche Erfahrungsberichte einfach immer super hilfreich, wenn man selber mit dem Gedanken spielt! glücklicherweise habe ich nur eine leichte Weitsichtigkeit, sie am besten mit Gläsern ausgeglichen werden kann, aber ich kenne so einige Freunde und auch Verwandte, die schon mal mit dem Gedanken an eine OP gespielt haben … meistens wird dieser dann ja nur aus Angst verworfen 😉

    richtig toll, dass du nun von so einem positiven Ergebnis berichten kannst!

    wünsche dir einen wundervollen Wochenstart und liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  2. 10. September 2018 / 16:59

    oh wow das ist ja mega spannend – finde es toll, dass du so ausführlich über deine OP berichtest! Und auch das du diesen Schritt gemacht hast, Hut ab!
    Wünsche dir eine ganz gute Woche meine Liebe!
    xx, Carmen – https://carmitive.com

  3. 10. September 2018 / 20:20

    Hallo Liebes,
    das ist ja schon sehr kostspielig, aber ich finde, dass es wichtig ist, dass man Ende damit glücklich ist und da ist mir der Preis auch relativ egal. Es ist so wichtig, dass wir uns in unserem Körper wohlfühlen und finde es super, dass du den Schritt gewagt hast, auch wenn man bestimmt vorher etwas zittert! Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

  4. 10. September 2018 / 20:26

    Danke für deinen interessanten Erfahrungsbericht und natürlich herzlichen Glückwunsch dass du es durchgezogen hast! Ich selbst habe auch schlechte Augen. Bin kurzsichtig mit -4,25 und spiele auch seit je her mit dem Gedanken aber habe mich noch nicht drüber getraut. Ich habe nun mal Panik dass etwas schief gehen könnte.
    Alles Liebe
    Karo von https://kardiaserena.at

  5. 11. September 2018 / 0:36

    Sehr interessanter Bericht!
    Ich hatte 19 Dioptrin auf dem linken und 15 Dioptrin auf dem rechten Auge und habe über 30 Jahre Kontaktlinsen getragen. Dann hatte ich das gleiche Problem wie du, ich habe sie nicht mehr vertragen. Ich habe mir vor 10 Jahren eine Katarakt OP machen lassen und hab nur noch 1,5 und 2,0 Dioptrin.
    Das war die beste Entscheidung meines Lebens.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  6. 11. September 2018 / 8:08

    Echt toll, dass du hier deine Erfahrungen teilst – ich glaube damit hilfst du vielen weiter. Und für deinen Mut hast du meinen größten Respekt!
    Bei mir käme möglicherweise auch eine solche Op infrage, zumindest wurde da mal drüber gesprochen… Ich habe allerdings viel zu viel Angst davor. An das Leben mit Brille und Kontaktlinsen habe ich mich gewöhnt, da ich schon von klein an eine Brille brauchte. Nun hoffe ich, dass meine Augen nur nicht noch schlechter werden und ich einfach so leben kann.

  7. 11. September 2018 / 8:56

    Der Erfahrungsbericht ist super geschrieben und für alle, die mit dem Gedanken spielen sich operieren und die eigene Fehlsichtigkeit korrigieren zu lassen, ist er Goldwert. Ich bin froh, dass das für mich kein Thema ist aber kann sehr gut nachvollziehen, dass man mit einer zweistelligen Dioptrienzahl so eine OP in Erwägung zieht. Auch wenn die Kosten natürlich hoch sind, aber für das Ergebnis lohnt es sich sicher.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

  8. 11. September 2018 / 11:15

    Als Kind musste ich eine Brille tragen, aber diese Weitsichtigkeit hat sich mit dem Älterwerden sehr schnell ausgeglichen, deshalb kenne ich ein Leben mit Brille gar nicht, obwohl in meiner Familie alle Brillenträger sind. Ein wirklich sehr interessanter Erfahrungsbericht, ich finde, das steckt auch ganz schön viel Mut hinter so einem Schritt und ich freue mich riesig für dich, dass alles so gut geklappt hat. Vielen Dank fürs Teilen. Ich wünsche dir einen ganz zauberhaften Tag, alles alles Liebe, x S.Mirli
    http://www.mirlime.com

  9. 11. September 2018 / 12:56

    Liebe Sarah,

    ich habe deinen Beitrag sehr gerne gelesen. Ich bin selbst von starker Fehlsichtigkeit betroffen … ich habe mit 5 Jahren gleich mal mit 5 Dioptrien Weitsichtigkeit und einem sehr hochen Astigmatismus gestartet. Jetzt bin ich auf 8 Dioptrien und es ist aufgrund der Altersweitsichtigkeit jetzt kaum noch korrigierbar. Ohne meine Spezial Kontaktlinsen kann ich gar keine 100% mehr erreichen. Ich würde mich sofort operieren lassen … aber leider funktionieren die OPs bei meiner starken Weitsichtigkeit und dem Astigmatismus noch nicht gut … ich hoffe das ändert sich bald …

    lg
    Verena

  10. Shades of Ivory
    11. September 2018 / 20:17

    Super informativer und interessanter Beitrag, Ich wusste gar nicht, dass es solche Linsen gibt und dachte bisher, es gäbe nur die Lasermöglichkeit. Ich bin auch kurzsichtig und trage seit über 10 Jahren Kontaktlinsen, weil ich mich an Brille einfach nicht gewöhnen kann. Vorm “Lasern lassen” hätte ich angst, deine Variante klingt deutlich angenehmer.
    Wie lange hält das denn, musst du die Linsen nach ein paar Jahren erneut einsetzen lassen?
    Ich finde es total schade, dass die Krankenkasse eine Kostenübernahme komplett ausschließt . Die Operationskosten, okay, – aber auch keinen Krankenstand?

    Liebste Grüße
    Jane von Shades of Ivory

  11. 13. September 2018 / 15:11

    Der Bericht ist echt toll, vielen Dank dafür! Ich hatte nie eine Brille. Erst nachdem ich die Lehre als Bürokauffrau anfing merkte ich dass es aufs Weite hi etwas unscharf wird. Ich hab mir nichts dabei gedacht und mit 0,25 und 0,50 Dioptrien Kontaktlinsen geholt. Leider haben mir diese unheimlich Kopfschmerzen verursacht, dass ich es dann doch wieder gelassen habe. Vor zwei Jahren fand ich es dann Nachts sehr schwer Auto zu fahren und bin wieder zum Optiker, Siehe da waren es glaub ich so um die 1,00. Ich hab mir dann eine Brille machen lassen, hab die Anfangs täglich genutzt aber irgendwie gewöhn ich mich nicht daran. Da ich sie ohnehin nur im Dunkeln benötige, oder wenn wir im Kino ganz weit hinten sitzen, ist für mich derzeit so eine OP keine Option. Ich hoffe dass ich das Glück habe und es bei den geringen Sehschwächen bleibt.

    Ich finde es übrigends Atemberaubend was so eine Brille aus jemanden macht. Für mich bist du optisch eine ganz andere Person als mit Brille. Steht dir sehr gut.

    Liebe Grüße

    Danie

  12. 13. September 2018 / 19:29

    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich kenne das Problem mit “am Spiegel” kleben. Ich bin selbst stark fehlsichtig, vertrage aber gott sei Dank Kontaktlinsen.

    Ich hab bis jetzt geglaubt, mit meinem -5 und -6 Dioptrien bin ich blind, aber du legst noch mal ein Schippchen drauf. Es ist erstaunlich wie uns sowas einschränken kann.

    Über eine Korrektur hab ich auch schon mal nachgedacht aber ehrlich gesagt hab ich einfach schiss davor. – Aber vielleicht in ein paar Jahren 🙂

    Alles Liebe,
    Julia
    https://www.missfinnland.at

  13. 13. September 2018 / 23:13

    Liebe Sarah – Allegra,

    ein wirklich wunderbarer Erfahrungsbericht. Ich freu mich sehr, dass du so gute Erfahrungen gemacht hast. Ich trage keine Brille, aber mein Papa & der spielt schon lange mt dem Gedanken sich operieren zu lassen. Ich lege ihn dein Bericht mal vor 🙂

    Liebste Grüße,
    Sarah von http://www.vintage-diary.com

  14. Lena
    18. September 2018 / 8:01

    Wow wirklich ein toller Bericht. Ich habe mir mein eines Auge auch endlich dieses Jahr lasern lassen und bin auch ganz begeistert.
    Nicht ganz so teuer und aufwendig wie dein Schritt, aber ich kann es auch nur jedem empfehlen.
    Liebe Grüße Lena von https://allaboutlifeblog.de/

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